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26.04.2021

Mit Chemie zu Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz

Praxismittelschule beteiligt sich am Projektwettbewerb 2020/21 des Vereins der ChemielehrerInnen Österreichs


Foto: Veronika Hartinger

April 2021 - Gut, besser, weniger- less is more! Unter diesem Motto beteiligten sich zwischen Anfang Februar und Ende April vier Wahlpflichtfachgruppen der 7. und 8. Schulstufe der Praxis-Mittelschule der PH Steiermark an dem diesjährigen Projektwettbewerb des Vereins der ChemielehrerInnen Österreichs: Mit Chemie zu Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz.

Jede der vier Wahlpflichtgruppen setzte dabei ihren individuellen Schwerpunkt. Die beiden NAWEX-Gruppen (Naturwissenschaftliches Experimentieren) der 3. und 4. Klassen beschäftigten sich mit Minimalismus und Konsum. In den 3. Klassen wurden chemische Experimente aus vier Schwerpunktbereichen durchgeführt: Eigenschaften von Kunststoffen, Biokunststoffe und Stärke sowie die Herstellung von Alternativprodukten für den Alltag. Da wurde gemixt, geschält, erhitzt, verflüssigt… und festgestellt, dass Joghurt, Bienenwachstücher und Kartoffelfolie mit dem richtigen Know-how auch zuhause selbst produziert werden können. 

Die NAWEX-Gruppe der 4. Klassen beschäftigte sich mit der Müllvermeidung und der Mülltrennung. Die Gruppe renovierte eine Wetterstation und nahm an einem Foto Wettbewerb zum Thema „Kreislaufwirtschaft“ teil.

Das Wahlpflichtfach Fit for Life stieg über das Thema Blackout ein und überlegte sich Möglichkeiten, wie man sich auf dieses Szenario vorbereiten könnte und welche Möglichkeiten man hat, unabhängig zu sein. In diesem Zusammenhang stellte sich natürlich die Frage, welche Dinge man zum Leben braucht und auf welches Wissen man zurückgreifen kann. 

Der Schwerpunkt der Aufgabenstellungen im Wahlpflichtfach Literatur, Medien & Kommunikation lag auf der medialen Aufarbeitung der Experimente. Die Schüler und Schülerinnen begleiteten die NAWEX-Gruppe bei ihren Versuchen. Sie protokolierten, fotografierten, filmten, schnitten Videos und führten Interviews. Darüber hinaus beschäftigten sie sich mit der Vermarktung von Produkten und erstellten Slogans, entwarfen Logos und Produktverpackungen und erstellten eine Website.

Am Ende des Projekts bekamen die Schülerinnen und Schüler trotz Corona noch einen kleinen Einblick in die Wirtschaft. In einer von Projektleiterin Mag. Hartinger organisierten Videokonferenz konnten die Schülerinnen und Schüler eine Vertreterin das Grazer Unternehmens vpz - führend bei der Entwicklung und im Vertrieb von biogenen Verpackungen - kennenlernen und befragen.

(Delal, Isi, Sarah, Sophia)